Die Stiftungsforsten Kloster Haina haben bereits in den 90er Jahren nach Lösungen gesucht, um auf die schwierige Marktlage im Holzsektor zu reagieren. Die Stiftungsforsten stiegen in den Energiemarkt ein und vermarkten seither die produzierten Hackschnitzel, um Wärme zu erzeugen. Mit dem Bau der ersten Biomasseheizwerke trugen die Stiftungsforsten zu einer regionalen Energiewirtschaft bei. Die Anlagen in Bad Emstal-Merxhausen (1998), Haina (2001), Marburg (2002) und Bad Wildungen (2003) belieferte man mit nachhaltig produzierten Hackschnitzeln. Derzeit versorgen die Stiftungsforsten die Heizwerke in Haina und Bad Emstal-Merxhausen.
Durch den Einsatz von rund 30.000 Kubikmetern Hackschnitzeln pro Jahr werden über 2,5 Millionen Liter Heizöl ersetzt. Knapp 7 Millionen Kilogramm CO2 werden jährlich eingespart und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Dieses Engagement zeigt, wie nachhaltige Forstwirtschaft und die Erzeugung erneuerbarer Energie Hand in Hand gehen können. Die Stiftungsforsten setzen auf heimische, nachwachsende Rohstoffe und stärken so die regionale Wertschöpfung.

